1. Platz und Schulpreis beim Planspiel Börse

Beim diesjährigen „Planspiel Börse“ konnte die Spielgruppe „Die Broker 2296“ aus der Klasse 10d nicht nur den „Sprung nach ganz oben aufs Siegertreppchen“ erreichen, sondern Schulleiter René Horak durfte bei der Siegerehrung auch den Schulpreis der Sparkasse Fürstenfeldbruck entgegen nehmen. Dieser erste PLatz ist ein beachtlicher Sieg, denn auf Landkreisebene haben insgesamt 135 Spielgruppen teilgenommen!

Das Team mit den Teilnehmern Max Bencur, Sascha Kraft, Luca Labonte und  Philipp von Sicherer konnte sich den ersten Platz vor allem dadurch sichern, dass es ihnen innerhalb von knapp drei Monaten gelang, durch geschickte Investments mit 50.000 Euro Spielkapital 5.332,54 Euro an Kursgewinnen zu verbuchen. Bei der Gruppe bestand das Erfolgsgeheimnis darin, auf Aktien von Unternehmen zu setzen, die innovative Produktideen entwickelt haben und mit ausgefeilten Geschäftsmodellen solide wirtschafteten.  

[Den richtigen „Riecher“ hatten die Teams auch bei der Einschätzung der Märkte: So konnten sie sich zum Beispiel mit Lufthansa-Aktien final in den letzten beiden Stunden den ersten Platz mit knappem Vorsprung erkämpfen. Diese Aktie verzeichnete einen Kurssprung, nachdem die Übernahme der insolventen Lufthansa-Tochter „Niki“ durch die Lufthansa gescheitert war. Weitere Erfolgsbausteine bestanden darin, Kursgewinne rechtzeitig durch Verkäufe „mitzunehmen“ sowie auf viele verschiedene  Wertpapiere zu setzen. Durch diese „Risikostreuung“ konnte einzelne Verluste mehr als überkompensiert werden. Den Impuls und die fachliche Unterweisung für das Planspiel Börse erhielten die Schüler im Rahmen eines Unterrichtsprojekts im Fach Wirtschaft und Recht.

Dirk Hoogen, der Kommunikationsdirektor der Sparkasse, betonte bei der Siegerehrung, dass angesichts der historisch niedrigen Zinsen Wertpapiermärkte für Geldanlagen immer wichtiger würden. Damit gewinne auch das „Planspiel Börse“ immer mehr an pädagogischer Bedeutung, da die Teilnehmer potenzielle Chancen und Risiken der Börse besser einschätzen lernten. Zudem recherchierten und analysierten die Schüler selbständig die Geschäftsmodelle der Aktiengesellschaften und die volkswirtschaftlichen Entwicklung.

Wir gratulieren den Schülern der Spielgruppen zu diesem schönen Erfolg und bedan­ken uns bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck für die Organisation des Planspiels und die sehr gute Zusammenarbeit!

 Christian Schlick

Gymnasium Olching gewinnt ersten Preis beim Prämien-Programm des Landkreises

Bereits zum zweiten Mal in Folge erzielte das Gymnasium Olching einen ersten Preis beim Prämien-Programm des Landkreises Fürstenfeldbruck. Ziel des Programms ist es, Projekte der landkreiseigenen Schulen anzustoßen und auszuzeichnen, die sich in besonderem Maße für die Bereiche Gesundheit, Umwelt und Soziales einsetzen.

Dieses Jahr war unsere Schule mit dem Projekt „My Food – Ich weiß, wo mein Essen herkommt“ an den Start gegangen und konnte sich zusammen mit der Pestalozzi-Förderschule in Fürstenfeldbruck und der Realschule Puchheim im Wettbewerb mit zehn weiteren teilnehmenden Schulen den ersten Platz sichern. Beim Festakt am 19. Januar in der Realschule Puchheim nahmen die „My Food“-Projektleiter Oliver Schuppach, Tanja Neufeld und Lena Weilnhammer die Auszeichnung aus den Händen der stellvertretenden Landrätin Martina Drechsler entgegen und stellten das Schulprojekt vor. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von unseren Schülerinnen Theresa Bauer (Q11) und Julia Radke (9c).

Lebensmittel sind in unserer Gesellschaft zunehmend zum Wegwerfprodukt geworden. Um Schülern den Wert von Lebensmitteln wieder näher zu bringen, wurde das klassenübergreifende Projekt „My Food“ ins Leben gerufen, an dem bis zu 100 Schülerinnen und Schüler der 6., 8. und 10. Jahrgangsstufe, der Trägerverein unserer Ganztagsbetreuung und der Mensa sowie die Olchinger Gärtnerei Hecker beteiligt sind.

Im Rahmen des Projekts werden in einem simulierten regionalen Wirtschaftskreislauf Bio-Nahrungsmittel im eigens angelegten Schulgarten produziert, gekauft und verkauft, vermarktet und schließlich auch in unserer Mensa konsumiert: Schüler einer 6. Klasse ziehen Setzlinge, welche in einer Marktplatzsituation an die Schüler einer 8. Klasse weiterverkauft werden. Ausdauernde und konsequente Pflege ermöglichen der 8. Klasse die Produktion von Bio-Gemüse auf dem Schulacker. Die 10. Klasse fungiert anschließend als Zwischenhändler und handelt Lieferverträge über das produzierte Gemüse mit den Achtklässlern aus. Durch gezielte Vermarktung verkauft die 10. Klasse das Gemüse dann an die Mensa.

Somit können letztendlich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft von dem Projekt profitieren und nachhaltig produziertes Gemüse ohne unnötige Transportwege direkt in der Mensa erwerben. Durch die eigenständige Produktion lernen die Schüler und Schülerinnen hochwertigen Nahrungsmitteln bei der eigenen Ernährung einen höheren Wert beizumessen. Dabei verdeutlichen der Arbeitsaufwand und Probleme bei der Produktion den eigentlichen Wert von Lebensmitteln. Die Anwendung ökologische Produktionsmethoden zeigt außerdem die Vorteile einer naturnahen Bewirtschaftung für die Umwelt, aber auch für die eigene Gesundheit. Die Simulation eines regionalen Wirtschaftskreislaufs – sogar mit eigener Währung namens „ECO“ – verdeutlicht zusätzlich die Vorteile einer regional organisierten Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung des persönlichen Umfelds.

Im Rahmen der Preisverleihung bedankte sich auch unser Schulleiter René Horak herzlich für das Engagement der am Projekt beteiligten Schüler und Lehrkräfte und würdigte auch den Einsatz unserer Lehrkraft Katharina Buchberger, die an der Preisverleihung leider nicht teilnehmen konnte.

"Jugend debattiert" am Gymnasium Olching

Seit diesem Schuljahr nimmt unser Gymnasium mit allen neunten Klassen am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Die Schüler durchlaufen im Deutschunterricht eine Unterrichtseinheit, in der sie lernen, zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen Stellung zu beziehen. Nach gründlicher Recherche zum Thema nehmen die Schüler die Pro- oder Kontra-Position zu einer Streitfrage ein und müssen in einer Debatte versuchen, die jeweilige Sichtweise zu verteidigen.

 Noch vor der mündlichen Schulaufgabe, die die im Unterricht erarbeiteten Fähigkeiten abprüft, fand der offizielle Wettbewerb statt. So debattierten in der Woche vor den Weihnachtsferien alle Schüler im Klassenverband. Die überzeugendsten Debattanten wurden daraufhin als Klassensieger gekürt und traten am 9. Januar 2018 im Schulfinale gegeneinander an. Nach einer Qualifikationsrunde fanden sich schließlich Annika Franzel (9a), Marie Scholz (9b), Isabella Kuffner (9c) und Steffi Schwab (9d) im Schulfinale auf der Bühne der Aula wieder und debattierten vor ihren Klassenkameraden und interessierten Lehrkräften das Thema „Soll Fast Food am Gymnasium Olching verboten werden?“.

Die Jury, bestehend aus Schülern und Lehrern, befand Annika Franzel und Marie Scholz für am überzeugendsten und so wird das Gymnasium Olching auf der nächsten Ebene des Wettbewerbs, dem Regionalentscheid in Dachau, von unseren beiden Schulsiegern vertreten. Für diese Aufgabe wünschen wir viel Erfolg und gute Argumente.

Regine Hein