Schulentwicklung

Sachaufwandsträger und allgemeine Daten

  • Sachaufwandsträger/Trägerschaft: Landkreis Fürstenfeldbruck
  • Angebotene Fach-/Ausbildungsrichtungen. SG, NTG, WSG-W

Schülerschaft

 

Schuljahr 2018 / 2017

Schuljahr 2017 / 2016

Schüler/-innen (gesamt)

906

986

Schüler/-innen (nach Geschlecht)

m: 427

m: 472

w: 479

w: 514

Schüler/-innen (nach Jahrgangsstufe)

5. Jgst.: 125

9. Jgst.: 95

5. Jgst.: 141

9. Jgst.: 111

6. Jgst.: 138

10. Jgst.: 102

6. Jgst.: 89

10. Jgst.: 140

7. Jgst.: 79

11. Jgst.: 132

7. Jgst.: 115

11. Jgst.: 135

8. Jgst.: 107

12. Jgst.: 128

8. Jgst.: 102

12. Jgst.: 153

Schüler/-innen pro Klasse / Kurs (Durchschnittswert)

26,9 Schüler/Klasse (min: 18; max: 32)

Q11: 22,0

Q12: 21,3

27,9 Schüler/Klasse (min: 17; max: 31)

Q11: 22,5

Q12: 21,8

Schüler/-innen mit Migrationshintergrund Schule gesamt:

Klasse(n) / Kurs(e) mit hohem Anteil:

37

34

0

0

 

Kollegium

Lehrkräfte (gesamt) 103 117
Lehrkräfte (nach Geschlecht) m: 36 m: 35
w: 67 w: 82

Lehrkräfte (nach Alter)

bis 30

31 – 40

41 – 50

51 – 60

über 60

   
20 30
32 34
32 34
16 18
3 1
Lehrkräfte in Teilzeit 36 41
Lehrkräfte, die auch an anderen Schulen unterrichten 1 ./.
Zusatzqualifikationen der Lehrkräfte 5 Seminarlehrkräfte (D, E, F, G, Sk), 4 SeLk allg. Fächer 2 Beratungslehrkräfte, 1 Schulpsychologin 5 Seminarlehrkräfte (D, E, F, G, Sk), 4 SeLk allg. Fächer 2 Beratungslehrkräfte, 1 Schulpsychologin
Anzahl / Berufsstand nicht lehrender Beschäftigter 4 (Schulverwaltung) 4 (Schulverwaltung)

 

Besonderheiten im Unterrichtsangebot und im Angebot ausserunterrichtlicher Aktivitäten

  • angebotene Arbeitsgemeinschaften: vgl. SMV, Theater, Film, Tutoren, Streitschlichter, Wissenschaftstutoren, Musik, Sport, Demokratieerziehung
  • Nachmittagsbetreuung in Form der offenen Ganztagsschule von 13.10 - 16.10 Uhr
  • Pädagogisches Seminar / Studienseminar: Seminarfächer: D,E,G,F,Sk und Außenseminar Sp am Gymnasium Gröbenzell
  • Doppelstundenmodell: Die Schule hat kein reines Doppelstundenmodell, verteilt jedoch zunehmend Doppelstunden, so dass Mu, Ku, Sport überwiegend Doppelstunden haben, Kernfächer zum Teil.
  • Schullaufbahnberatung: durch BL, OStRn Leuthel
  • Schulpsych. Beratung: StDin Schulz-Gerapetritis; bei Bedarf auch durch OStDn (SchPsy und Supervisorin)
  • Schulsozialarbeit: derzeit keine Person angestellt, Versorgung durch Jugendamt für SJ 2016/17 zugesagt
  • Suchtprävention festes Programm verteilt über verschiedene Jahrgangsstufen
  • spezielle Fördermaßnahmen:
    o individuelles Lerncoaching
    o Flexibilisierungsjahr/Individuelle Lernzeit
    o Lehrer-Schüler-Gespräche in Jgst. 6 und 8
    o Begleitung von Schülern, die die Jahrgangsstufe wiederholen bzw. auf Probe vorgerückt sind
    o Teilung von fünf der sechs 10. Klassen im Fach Deutsch
    o Integrierte Lehrerreserve → weitere Teilungen und Tandemunterricht
    o Tandemunterricht → Mittelstufenförderung
    o Praktika im Rahmen des Unterrichts:
       - Betriebspraktikum im Rahmen des Pflichtunterrichts für alle WSG-W-Klassen
       - Berufspraktikum im Rahmen des Wahlunterrichts „Fit for the job“ für alle Nicht-WSG-W-Klassen
    o Wissenschaftsnachmittag, Science Fair und Arbeitsgemeinschaften zu Jugend forscht zur Förderung der Naturwissenschaften; Mitgliedschaft im bundesweiten Elitenetzwerk MINT-EC
    o France mobil zur Förderung der französischen Sprache
    o Schüleraustausch mit Frankreich (Feurs, Belfort), geplanter Schüleraustausch mit England, Austausch mit Kiew ruht derzeit
    o pädagogischer Abend für die Mittelstufe (Informationsabend durch OStDin Sitek)
  • Maßnahmen zur Förderung der Schülerselbstständigkeit
    o Wochenplan Jahrgangsstufe 5
    o Wochenplan Jahrgangsstufe 6
    o EVA (eigenverantwortlicher Unterricht) in Jahrgangsstufe 10
    o Tutoren
    o Klassenrat und Lehrer-Schüler-Gespräche mit Zielvereinbarungen
    o Vorlesungsbetrieb Oberstufe Deutsch
  • organisatorische Gestaltung der Intensivierungsstunden bzw. des Förderunterrichts
    o Förderunterricht in der 9. und 10. Klasse in den Kernfächern D, Ch, E, M, L; die Schüler melden sich freiwillig für ein halbes Schuljahr verbindlich an
    o Die Intensivierungsstunden teilen sich laut Stundentafel in fünf Pflichtstunden und fünf weiteren über die Unter- und Mittelstufe frei wählbaren Intensivierungsstunden auf. Auf Schulforumsbeschluss sind alle 10 Std. in den Stundenplan eingeplant und auch die flexiblen Stunden fest Kernfächern zugeordnet.
       Ergebnis: 5. Klasse: je eine Intensivierungsstunde in D,M,E
                    6. Klasse: je eine Intensivierungsstunde in M,E, 2. FS
                    7. Klasse: je eine Intensivierungsstunde in D, E
                    8. Klasse: je eine Intensivierungsstunde in M, 2. FS
      Somit hat jeder Schüler seine Verpflichtung der Belegung der freien Intensivierungsstunden nach der 8. Klasse
      erfüllt und muss in den Jahrgangsstufen mit den hohen Stundenzahlen gem. Stundentafel keine weiteren
      Stunden belegen.
    o spezielle Angebote für Schüler/-innen und Familien nicht-deutscher Muttersprache: Zusammenarbeit mit
    der Mittelschule Olching und der Mittelschule Mammendorf, die spezielle Klassen für Migrationskinder haben;
    nach einer Einführungsphase von ca. einem halben Jahr wird an der Mittelschule entschieden, welcher schulische Weg für das einzelne Kind am besten ist.

Externe Evaluation 2015: Zielvereinbarungsbereiche unter dem Leitbild Nachhaltige Schule

Mögliche Maßnahmen:

Stand unserer Schulentwicklung halten bei sinkendem Budget

  • geschickte Verteilung der Ressourcen
  • Erschließung von Räumen (Schulsozialarbeit, Elternsprech-zimmer, Meditation, Trainingsraum, Arbeitsraum, Aufenthaltsräume f. Schüler etc.)
  • fortlaufende Optimierung der Verwaltungsabläufe, Unterstützung der Arbeit der Lehrkräfte durch geeignete Strukturen
  • ständige Weiterentwicklung der Struktur der erwSL
  • weitere Bereitstellung von Instrumenten, z. B. Unterrichts-entwicklung (Arbeit mit EMU, OES unterstützen)
  • Qualitätsentwicklung Oberstufe

Erziehungspartnerschaft stärken

vgl. Ergebnisse der Kommission EPS

  • kommunizieren, wie und woran wir arbeiten → Homepage und Newsletter neu aufsetzen bzw. einführen
  • Kontaktaufnahme mit Lehrkräften erleichtern
  • Werte exemplarisch zum Motto machen und leben
  • verbindende Sachthemen (z. B. Wasser, als Motto ausgeben, Ergebnisse sichtbar machen
  • Eltern für gemeinsames Erziehungs-handeln gewinnen, stärker am Schul-geschehen beteiligen
  • existierende Veranstaltungen überar-beiten (z. B. Willkommensfeier), alte als Kooperationsprojekte der Schulge-meinschaft wiederbeleben (z. B. Schulfest)
  • Schüler verstärkt als Begleiter des Lernprozesses jüngerer Mitschüler einsetzen

Die Schule als sozialen Ort weiterentwickeln

  • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in der Klasse
  • Weiterentwicklung der Demokratieerzieung (z. B. Neuausrichtung der SMV-Arbeit in Verbindung mit passenden Strukturen im Schulprofil wie z. B. Klassenrat, ggf. Einführung einer Struktur für Jgst. 5-7 (s. o.), Weiterentwicklung der existierenden Maßnahmen in der Oberstufe
  • Ausweitung des 9.-Klass-Praktikums auf alle Schüler unter Einbeziehung eines Sozialpraktikums
  • Stärkung der Handlungsorientierung, Bewusstmachung unserer Lebensgrundlagen: landwirtschaftliches Projekt in Kooperation durch Vermarktung mit Klassen des Wirtschaftszweigs
  • regelmäßige Aktivitäten in der Community (vgl. P-Seminar/betr. Wohnen, Übergangsklasse und weitere Koop. mit der MS)
  • Profilierung Wirtschaftszweig (→ Community, Nachhaltigkeit; FutureYoung Entrepreneurs)
  • ggf. Programme zur Mittagspausengestaltung, u. a. mit Tutoren
  • Einführung geeigneter Maßnahmen zum Training der Selbst- und Sozialkompetenz, z. B. Trainingsraummodell
  • Etablierung von Schulsozialarbeit

 

Erziehungspartnerschaft am Gymnasium Olching


1. Zusammenwirken/Erziehungspartnerschaft: bestehende Kontaktmöglichkeiten

1.1 Respekt und Vertrauen zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten

  • Achtung vor der Erziehungsarbeit der jeweils anderen Seite
  • gegenseitiges Wohlwollen und Entgegenkommen
  • Bereitschaft zur vertrauensvollen Zusammenarbeit
  • wertschätzende und offene Kommunikation

1.2 Intensive (gegenseitige) Information/gute Kommunikation

1.2.1 individuell

  • Sprechstunden
  • Dreiergespräche (Schüler, Eltern, Lehrkraft), ggf. mit (schriftlichen) Zielvereinbarungen
  • Elternsprechtage
  • bei Bedarf: Mediation bei schweren Konflikten zwischen Lehrkraft und Eltern
  • Hinweise, Elterngespräch beim 3. Hinweis, Mitteilungen, Information über Ordnungsmaßnahmen
  • stärkeorientierte Rückmeldungen an Erziehungsberechtigte bei Verhaltensänderungen zum Positiven

1.2.2 klassen- und schulbezogen

  • Plenumsveranstaltungen vor Klassenelternabenden, Informationsveranstaltungen für Erziehungsberechtigte
  • Klassenelternabende, auch außerplanmäßig bei Bedarf
  • Elternrundbriefe als elektronischer Newsletter
  • Homepage
  • Jahresbericht

1.3 Besondere Projekte zur Unterstützung der Erziehungspartnerschaft

  • differenzierte Rückmeldungen über Kinder im Rahmen der Wochenplanarbeit
  • vertrauensfördernde Maßnahmen (Arbeit des Elternbeirats allgemein, Treffen der Schulleitung mit Elternbeirat und Klassenelternsprechern, Initiativen des Elternbeirats)
  • Zusammenarbeit in Arbeitskreisen (Fahrtenkonzept, Mensa, Konzept zum Unterrichts-ausfall, Erziehungspartnerschaft, ...)
  • Veranstaltungen des Elternbeirats (Berufsinformationsabend, Internetaufklärung, Feste in Zusammenarbeit mit SMV und Lehrerkollegium)
  • Mitarbeit in der Bibliothek

 

2. Leitvorstellungen auf Seiten der Schule: Wahrnehmung des Erziehungsauftrags durch Schulleitung und Lehrkräfte
  • Pädagogischer Konsens: gemeinsame Erziehungsziele (s. u.) und Erziehungsmaßnahmen (abgestimmter Einsatz von Hinweisen, Sozialdienst und Ordnungsmaßnahmen gem. Art. 86 BayEUG; Krisengespräche)
  • Mut und Bereitschaft zur Erziehung
    z. B. Vorbildfunktion, Gesprächsbereitschaft, Beziehungsarbeit, Interesse an der persön-lichen Entwicklung der Schüler
  • Transparenz und Fairness bei Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
  • bei Bedarf Klassengespräche und Kriseninterventionen

 

3. Leitvorstellungen der Erziehungsberechtigten zur Unterstützung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule, festgehalten in der Schulvereinbarung

In der Verantwortung von uns Eltern liegt es,

  • die führende Rolle im Erziehungsprozess unserer Kinder zu übernehmen und ihnen dabei die Grundwerte der Gesellschaft vorbildhaft zu vermitteln,
  • den schulischen Lernprozess der Kinder aktiv zu begleiten und zu unterstützen, ihnen aber auch Eigenverantwortlichkeit zu ermöglichen,
  • den Kindern zu Hause geeignete Arbeitsbedingungen und eine angemessene Lernatmosphäre zu schaffen,
  • die verschiedenen Angebote zu nutzen, um sich über die Schule sowie die Entwicklung des Kindes zu informieren,
  • allen am Schulleben Beteiligten Achtung gegenüber deren Fähigkeiten und Qualifikationen entgegenzubringen und mit diesen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten
  • sowie aktives Interesse durch Besuche schulischer Veranstaltungen zu zeigen.

 

4. Gemeinsame Grundlagen: gesetzliche Vorgaben und Schulprogramm
  • Erziehungsziele der Schule
    gesetzliche Vorgaben: Art. 1 BayEUG: Bildungs- und Erziehungsauftrag
    (1) Die Schulen haben den in der Verfassung verankerten Bildungs- und Erziehungsauftrag zu verwirklichen. Sie sollen Wissen und Können vermitteln sowie Geist und Körper, Herz und Charakter bilden. Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung, vor der Würde des Menschen und vor der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt. Die Schülerinnen und Schüler sind im Geist der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinn der Völkerversöhnung zu erziehen.
  • überfachliche Lernziele in den bayerischen Lehrplänen

schulinterne Schwerpunkte

  • Schulvereinbarung:
    Am Gymnasium Olching setzen wir uns als Schüler, Eltern, Lehrer, Schulleitung und Mitarbeiter gemeinsam für einen freundlichen und von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Umgang in einer gewaltfreien und angstfreien Atmosphäre ein. Grundlegend hierfür sind die gegenseitige Achtung und das Verständnis füreinander und gegenüber anderen. Deshalb treten wir aktiv gegen die Ausgrenzung Einzelner ein.
    Wir verstehen unsere Schule als Ort des gemeinsamen Lernens und Lehrens, der Wertevermittlung und der umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit. Hier wollen wir Verantwortungsbereitschaft stärken und Neugierde, Motivation und Lernbereitschaft fördern. An unserer Schule sollen Bildung, insbesondere Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, um den Anforderungen von Leben, Studium und Beruf gerecht zu werden.
    Unser Verhalten soll geprägt sein von Vertrauen, Aufrichtigkeit, Zivilcourage, Offenheit, Humor und Freude, um zu einem positiven Schulklima beizutragen. Für Umwelt und das Erscheinungsbild der Schule nach innen und außen fühlen wir uns verantwortlich. Wir pflegen den sorgsamen Umgang mit eigenem und fremdem Eigentum. Die Verwirklichung dieser Ziele liegt in der Verantwortung aller Mitglieder der Schulgemeinschaft.
  • schulinternes Gesamtkonzept zur Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz: u. a. strukturelle Maßnahmen (Wochenplanarbeit, Lehrertandems, Klassenteilungen, EVA, ...); Sozialformen (Klassenrat, Lehrer-Schüler-Gespräche, Orientierungstage, schuleigenes Konzept der Suchtprävention, Lerncoaching); Verantwortungsübernahme von Schülern (div. Arbeitsgemeinschaften: Demokratieerziehung, Wissenschaftstutoren, Streitschlichter, klassische Tutoren, Schulsanitäter, Technik, Zirkus, ...)

4.1 Erziehungsziele der Erziehungsberechtigten (heterogen)

  • eigene häusliche Erziehung
  • klare Orientierung über Ansprechpartner in der Schule, kurze Wege
    siehe Elternleitfaden
  • Austausch mit dem Lehrpersonal