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© Gymnasium Olching 2023

Latein

Komm mit nach Rom!

Leinen los!

© Gymnasium Olching 2023
Die Klasse 6b trainiert schon mal für den Einsatz auf der Galeere.

Die Mannschaft:

Etwa die Hälfte der Schüler am Gymnasium Olching belegt in der 6. Jahrgangsstufe Latein. Die Sprachreise dauert mindestens bis zum Ende der 10. Klasse, falls anstelle von Latein Italienisch gewählt wird, etliche Schüler bleiben bis zum Abitur an Bord.

Das lernst du auf der Reise:

  • die lateinische Sprache! In den ersten drei Jahren trainierst du Basisfertigkeiten wie Vokabeln und Grammatik, damit du dich im Wörtermeer sicher zurechtfindest. Als Logbuch verwenden wir „ROMA B“.
  • lateinische Texte verstehen! Durch deine Sprachkenntnisse können wir spannende und interessante Geschichten verstehen.
  • die Kultur der Römer und Griechen! Du begegnest Göttern, Gestalten aus der Mythologie, erstaunlichen Persönlichkeiten wie Caesar oder Sokrates, lernst aber auch vieles über den Alltag und herausragende Ereignisse wie den Vesuvausbruch oder die Olympischen Spiele.
  • viel über deine Sprache(n)! Die Seemannssprache der Lateiner mit den Grammatikbegriffen hilft dir auf deiner langen Reise, aber auch die internationalen Verankerungen im Wortschatz vieler Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Vom lat. Wort capere (begreifen, erobern) leiten sich beispielsweise kapieren, aber auch kapern ab. Capito?

Exkursionen:

Auf unserem Kurs können wir immer wieder Abstecher machen, z. B. in die Glyptothek oder die Staatliche Antikensammlung in München, in die alte Römerstadt Regensburg mit Rudern in der Galeere auf der Naab und Meet & Greet mit einem römischen Legionär.  

Und sollte es uns doch mal langweilig werden, dann werden wir einfach kreativ. Hier ein Beispiel von Bastian Reich und Xaver Oswald zu einem Mythos von Ovids Metamorphosen, in dem die hochmütige Niobe ihre Kinder verliert und am Ende in einen Stein verwandelt wird:

Verärgert habe ich den Gott,
da ich sie habe verspott’.
Wir hoffen, Apoll wird uns nichts tun,
doch kann ich nicht mehr wirklich ruhn.
Eines habe ich viel mehr,
meine Kinder, bitte sehr!

Nein, oh nein, was ist geschehen?
Muss meine Kinder sterben sehen!
7 der Kinder, die ich bekam,
Apollo mir so grausig nahm.
Doch sind die übr’gen mehr als dein,
du fast kinderlos allein!

Unendliche Trauer mich nun belegt,
da nun keins der Kinder noch mehr lebt.
Mein Mann nun auch so von mir geht,
war doch mein höchst Priorität.
Bin ich doch nun komplett allein,
ist die Trauer so nicht klein.
Spüre nicht den Sonnenschein,
bin ich nun irgendein Stein!

Getragen fort von seichtem Winde,
bis auf nem Berg ich mich befinde.
Endet so meine Geschicht,
weinender Stein - ohne Aussicht.

Die Q11 hat im Kurs die Fabel von der Landmaus und der Stadtmaus des Dichters Horaz umgeschrieben:

Es war da mal die Landmaus,
die lebt in ihrem kleinen Haus.
Die lebt dort glücklich und erfüllt,
denn das Land ist nicht vermüllt.

Da war dann noch die Maus der Stadt,
fragt Landmaus was sie noch vorhatt‘.
„Besuch mich doch mal bei mir in Essen,
hab viel bei mir, das könn' wir fressen.“

Landmaus macht sich auf geschwind,
doch war die Stadt so sehr gefährlich,
wo Sicherheit der Angst schnell wich,
Ach, bleib ich lieber ein Dorfkind.

W- und P-Seminare:

  • Nox Latina (P-Seminar)
  • Medea: Antikes Theater (P-Seminar)
  • Schnuppertag für Grundschüler (P-Seminar)
  • Alpenüberquerung: Auf den Spuren Hannibals (P-Seminar)
  • Ovids Metamorphosen damals und heute (W-Seminar)

Weitere Informationen: