Schulprofil des Gymnasiums Olching

Das Gymnasium Olching ist eine Schule, ...

  • die fördert und fordert
  • in die man gerne geht
  • die Übergänge begleitet
  • Gelegenheiten bietet, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen
  • in der man sich auch einmal zurückziehen kann
  • aber auch herausgefordert wird
  • die zur Teilhabe einlädt und
  • in der unterschiedliche Sichtweisen integriert werden.

Dazu arbeiten wir in der Unterstufe vor allem daran, die Schüler durch geeignete Unterrichtskonzepte (z. B. Wochenplan) auf die nötigen Haltungen und Kompetenzen vorzubereiten, die ein erfolgreicher Gymnasiast braucht. Dazu gehören insbesondere

  • soziale Fähigkeiten
  • Verantwortungsfreude und Verantwortungsbereitschaft
  • Planung der eigenen Aufgaben
  • Selbstbeherrschung.

Dabei arbeiten wir eng mit den Erziehungsberechtigten zusammen und schaffen Gelegenheiten, bei denen unsere Unterstufenschüler ihre Schule von der fröhlichen Seite her kennenlernen.

Unsere Anstrengungen in der Mittelstufe sind vor allem von dem Prinzip getragen, dass wir es unseren Schülern mit Hilfe eines breiten Angebots ermöglichen wollen, sich über außerunterrichtliches Engagement erfolgreich mit ihrer Schule zu identifizieren. In Arbeitsgemeinschaften erhalten sie die entsprechenden Anregungen und Skills durch Lehrkräfte und ältere Schüler. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der MINT-Förderung. Bei der Umsetzung des Gelernten in der realen Anforderungssituation beginnen sie Wissen und Werthaltungen zu verinnerlichen, bis sie sich schließlich mit den Werten der Schule identifizieren. Nicht zuletzt dank der Vorbildfunktion, die Schulsanitäter, Technikexper-ten, Tutoren, Wissenschaftstutoren, junge Demokraten und weitere Spezialisten für jüngere Schüler und auch untereinander haben, werden soziales Lernen und Engagement in der Schule erlebbar und gewinnen deutlich an Bedeutung, sodass jüngere Mitschüler bereits mit dem Konzept der gegenseitigen Unterstützung in die Schule hinein wachsen. Das Vorbild findet Nachahmer, Verantwortungsübernahme wird zum Wert und es entsteht nicht nur eine sog. Verantwortungselite, sondern die Schüler werden zunehmend für die Bürgergesellschaft der Zukunft vorbereitet, aus der ehrenamtliches Engagement nicht wegzudenken ist. Darüber hinaus lernen die Schüler, sich zu organisieren und ihr Potenzial zu realisieren, was gerade Schülern, die bislang schulisch weniger erfolgreich waren, zu Motivation und Selbstvertrauen verhelfen kann. Selbstreflexion, Teamfähigkeit und demokratisches Bewusstsein werden durch Lehrer-Schüler-Gespräche und den Klassenrat weiter gefördert.


Außerdem bieten wir ein in den Unterricht integriertes präventiv ansetzendes Förderkonzept, das von dosierten Zumutungen in Form von selbst organisierten Vertiefungs- und Wiederholungseinheiten begleitet wird. Hierbei helfen der Tandemunterricht in der 9. Jahrgangsstufe, Klassenteilungen und Lerncoaching.


Wer sich solchermaßen in seiner Entwicklung gestärkt bewusst entschieden hat, in die gymnasiale Oberstufe einzutreten, soll dabei unterstützt werden, sich optimal auf das Abitur vorzubereiten, einen tragfähigen Plan für die Zeit danach zu entwickeln und sich seiner Verantwortung für unsere Welt bewusst zu sein. Dazu setzt die Schule auf ein komplexes Gebilde gemeinsam entwickelter Unterrichtskonzepte,  wie z. B. ein partieller Vorlesungsbetrieb im Fach Deutsch. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf projektorientiertes Arbeiten, z. B. in Hinblick auf Wettbewerbe wie Jugend forscht, und veranstalten selbst Ausstellungen, eine Wissenschaftsmesse und schuleigene Wettbewerbe, die sowohl den Teamgeist stärken als auch den Horizont für das zu Erreichende erwei-tern sollen.  Dies geschieht vor dem Hintergrund übergeordneter Ziele wie der Demokratieerziehung und ökologisch-nachhaltiger Technologieentwicklung.


All diese Entwicklungen und Maßnahmen werden von Lehrkräften verantwortet, die auf Kooperation und Kommunikation bauen und wissen, dass gute Leistungen nur in einem angstfreien Klima gedeihen können. Wir betrachten den Menschen ganzheitlich und gehen davon aus, dass Menschen von den folgenden drei Grundbedürfnissen angetrieben werden:

  • sich zu anderen zugehörig fühlen können
  • sich als autonomes Wesen wahrnehmen können und
  • sich als grundlegend fähig erleben können, etwas zu erreichen und zu bewirken.


Unsere Schule will vielfältige Anlässe bieten, diese menschlichen Grundbedürfnisse zu realisieren, damit unsere Schüler sich zu leistungsfähigen Persönlichkeiten im Sinne ihrer Potenzialentfaltung entwickeln können. Dazu bedarf es einer Führung, die Orientierung vermittelt, die täglichen Abläufe effizient steuert und organisiert und flexibel Räume der Selbstentfaltung öffnet, ohne dass Mitglieder der Schulfamilie dadurch in ihren Entfaltungsmöglichkeiten beschnitten oder die Ziele der gymnasialen Bildung in Frage stehen. Wir streben nach Transparenz und arbeiten mit allen Mitgliedern der Schulfamilie sowie externen Partnern vertrauensvoll zusammen.