Deutsch

Mission

Was wir wollen

 

 „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“ (Kurt Matti)

 

Die Welt erkennen und beschreiben, von sich und über andere erzählen, sich in andere einfühlen, verstehen, was andere sagen, eigene Gedanken in Worte fassen, begründet eigene Entscheidungen treffen, das Denken mitgestalten, gedanklich ausbrechen und etwas ausprobieren, kritisch sein und hinter die Fassaden blicken, zwischen den Zeilen lesen …

Lesestoff

Was wir lesen und lieben

 

„Es gibt keine tausend oder hundert «beste Bücher», es gibt für jeden einzelnen Menschen eine besondere Auswahl dessen, was ihm verwandt und verständlich, lieb und wertvoll ist.“ (Hermann Hesse)

 

Ein tolles Buch ist:

Bonaventura, Die Nachtwachen – Canetti, Die Blendung – Musil, Der Mann ohne Eigenschaften – Henscheid, Unser Goethe. Ein Lesebuch – Hölderlin, Hyperion – Tschinag, Das Ende des Liedes – de Luca, Das Gewicht des Schmetterlings – Ravera, Le seduzioni dell’inverno – schwer zu finden – Jonasson, Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand – Kehlmann, Die Vermessung der Welt – das, das mich ganz persönlich anspricht

Fachschaft

Wer wir sind, was wir denken

 

 „Allwissend bin ich nicht, doch viel ist mir bewusst.“ (J.W. Goethe)

 

In der Fachschaft Deutsch arbeiten Nora Beck (D/E/Eth), Simone Becker (D/E/SemL), Gabriele Breymayer (D/Geo/ SemL Päd.), Markus Bieker (D/G/Sk/ SemL), Thomas Drexler (D/Geo), Agnes Fenk (D/G), Dieter Graßberger (D/Sp/Eth), Raffaela Grot(D/G/Sk), Anja Hanke (D/E), Regine Hein(D/E) , Katharina Hertel (D/R), Angela Hochreiter (D/E), Andrea Lettner(D/F), Melanie Ludwig (D/Geo), Amelie Markwardt(D/G), Bettina Meindl (D/E/ It/SL), Ingrid Metschkoll (D/R/FachL), Sabine Ortiz Imedio (D/L), Sabine Ratberger (D/L/It/SL), Judith Scheider (D/G/Sk), Susanne Schmalstieg(D/G), Ute Schmid-Prior (D/G/FachL), Heidi Schulz (D/Psy), Axel Sommer(D/K), Susanne Zanker (D/F/SemL)

Deutsch ist für uns Passion – durch die Literatur vieles erleben und erleiden, ohne es selbst durchmachen zu müssen – ein Fach, das offen ist für alle Themen und jeden Menschen, und gleichzeitig eine moderne, lebendige, sich entwickelnde Sprache – im Leben unerlässlich und als Fach ein Quell von Kreativität und Geistesreichtum – Leiden-schafft – die Grundlage für alles (Wissen) – die Erklärung der Welt

Schulaufgaben

Was wir prüfen

 

„Interpretation ist die Rache des Verstandes an der Kunst.“ (Susan Sontag)

 

Schulaufgabenarten in den einzelnen Jahrgangsstufen

5  Erzählen zu verschiedenen Anlässen – Erzählen zu literarischen Texten – Bericht – mündlich: Erzählung eines  Märchens (LP Plus)

6  Erlebniserzählung – Bericht – Vorgangsbeschreibung – (2 Tests)

7  Inhaltszusammenfassung eines literarischen Textes – Inhaltszusammenfassung eines Sachtextes (oder kreative Form) – Begründete Stellungnahme – Test

8  Inhaltszusammenfassung eines literarischen Textes – Protokoll – Inhaltszusammenfassung eines Sachtextes – Lineare Erörterung

9  Erweiterte Inhaltsangabe eines Sachtextes (Rede oder journalistischer Text) mit kleinem Erörterungsauftrag - Debatte in Kombination mit Wettbewerb „Jugend debattiert“ - Dialektische Erörterung (materialgestützt) - Erweiterte Inhaltsangabe zu einem poetischen Text mit Sprachanalyse

10  Sachtextanalyse und Interpretation mit Erörterungsauftrag und dialektische Erörterung (materialgestützt) – Sachtextanalyse und Interpretation mit Erörterungsauftrag (materialgestützt) und Analyse und Interpretation eines poetischen Textes (Gedichterschließung) – Analyse und Interpretation poetischer Texte: Dramen (Ganzschrift)- und Gedichterschließung)

11/12  Analyse und Interpretation von literarischen Texten (Lyrik / Epik / Drama) – Erschließen oder Verfassen eines informierenden Textes – Erörtern eines Themas auch in freien Formen

 

W-Seminar

Was wir erforschen

 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ (Hermann Hesse)

 

Im Schuljahr 2017/18 findet im Fach Deutsch kein W-Seminar statt.

P-Seminar

Was wir auf die Beine stellen

 

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)

 

P-Seminar Deutsch 2017/19: ankommen – willkommen - zusammenkommen

 

Zielsetzung des Projekts:

Im Rahmen des P-Seminars sollen als Team oder in Kleingruppen mit externen Partnern, wie z.B. Caritas, Jugendamt, Berufsschule ... Möglichkeiten gefunden werden, wie man Flüchtlinge unterstützen und langfristig in unsere Gesellschaft integrieren kann. Ziel ist aber gerade auch ein gegenseitiger Austausch, denn schließlich bietet der Kontakt zu fremden Kulturen auch für uns viele Gelegenheiten, Neues zu lernen.

Die Teilnehmer des Seminars sollen sowohl Einblicke in die Lebenswelt der Flüchtlinge, als auch in die Arbeit von Hilfsorganisationen bekommen. Das Seminar wird sowohl in Deutsch als auch in Ethik angeboten, da sich Thema und Zielsetzungen für beide Fächer anbieten.

 

Projekte

Wofür unser Herz schlägt

 

„Wer A sagt, der muss nicht B sagen, er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ (Bertolt Brecht)

 

Die wichtigste Vorgabe für jede Schule ist es, die ihr anvertrauten Kinder in ihrer Individualität ihrer Begabung entsprechend zu fördern und zu fordern und mit den Grundlagen der Kultur vertraut zu machen. Bildung heißt entsprechend, sich diese Grundlagen individuell, aber auch gemeinsam mit anderen aneignen und erschließen zu können.

Um diesem Ziel gerecht zu werden, arbeiten wir in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in einem Teil der Kernfachstunden, also auch im Fach Deutsch, im Wochenplan. Hier ist vieles möglich, von individualisierter Förderung der Schreib-, Sprachkompetenz und Präsentationskompetenz bis hin zu großen kreativen Aufgaben.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 bauen wir darauf auf, indem wir in Lehrertandems unterrichten. So haben wir auch hier mehr Möglichkeiten, die Schülerinnern und Schüler individuell anzusprechen, weil wir zu zweit den einzelnen Schüler besser beobachten, differenzieren, beraten und betreuen könne. Seit dem Schuljahr 2017/18 nehmen wir auch am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil.

Zur Vorbereitung auf die Universität halten wir zu allen literarischen Epochen eine Vorlesung, deren Inhalte im Unterricht weiter vertieft werden. Als Ergänzung hierzu arbeiten die Schüler zu literarischen Texten in kreativer Weise (Einstudieren kleiner Szenen, Verfilmung literarischer Texte, Anfertigen von Lernvideos, Gestaltung von Wandzeitungen uvm.)

Zeichensetzung

Das ist für uns der springende Punkt

"Das ist ein weites Feld." (Theodor Fontane)

 

Wichtige Kommaregeln

Regel 1:  

Zwischen gleichrangigen Wörtern (1a) und Teilsätzen (1b) steht ein Komma, wenn diese nicht durch Konjunktionen wie und, sowie, oder, entweder - oder, weder - noch, sowohl - als auch verbunden sind. Wenn zwei gleichrangige Haupt- (1c) oder Nebensätze (1d) z.B. durch und, oder… verbunden sind, kann man ein Komma setzen, um die Gliederung des Satzes deutlicher zu machen.

 

Regel 2:  

Haupt- und Nebensatz werden immer durch ein Komma getrennt (2a). Wenn der Nebensatz in den Hauptsatz eingebettet ist (2b), wird er durch Kommas eingeschlossen. Dies gilt auch, wenn in den Nebensatz ein weiterer untergeordneter Nebensatz eingefügt ist (2c).

 

Regel 3:  

Nachgestellte Zusätze, genauere Bestimmungen oder Nachträge, die durch also, und zwar, vor allem (3a, b, c) o.Ä. eingeleitet sein können, werden mit Komma abgetrennt.

 

Regel 4:  

Vor bestimmten Konjunktionen, v.a. Gegensatzkonjunktionen, wie sondern, nicht nur - sondern auch, aber, jedoch (4a, b, c), wird ein Komma gesetzt.

 

Regel 5:  

Infinitivgruppen werden durch ein Komma abgetrennt, wenn sie im Satz durch ein

hinweisendes Wort angekündigt (5a: darüber) oder aufgegriffen (5b: das) werden, durch ohne, als, anstatt, statt, außer, um eingeleitet werden (5c) oder von einem Substantiv abhängen (5d: Wunsch). Infinitive können durch ein Komma abgegrenzt werden, um die Gliederung des Satzes deutlicher zu machen (5e).

zusammengestellt von Dr. Werner Scheibmayr

Epochen

Wo wir herkommen/Was uns beeinflusst

 

„Verweile doch, du bist so schön.“ (J.W. v. Goethe)

 

Literaturgeschichte Deutschlands

Selbstgemachtes

Was wir verdichten

 

„Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir! Du, Deiner; Dich Dir, ich Dir, Du mir, - - - - wir?“ (Kurt Schwitters)

 

 

 

 

 

Zitate

Was uns bewegt

 

"Feder und Papier erzeugen mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt." (Malcom Forbes)

"Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind." (Bukowski)

"Bücher sind gefährlich. Sogar ganz normale Bücher. Ein Mann sitzt in irgendeinem Museum irgendwo und schreibt ein Buch über politische Ökonomie und plötzlich sterben tausende Menschen, die das Buch nicht mal gelesen haben, weil die, die es gelesen haben, den Witz nicht verstanden haben." (Pratchett)

"Difficile ets satiram non scribere." (Juvenal)

"Ma vince lei perché voule esser vinta, E, vinta, vince con sua beninanza." (Dante Alghieri)

"Kein Mensch muss müssen." (Lessing)

"Durch Heftigkeit ersetzte der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt." (Goethe)

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt." (Ringelnatz)

"Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor." (Voltaire) 

"Das ist ein weites Feld." (Fontane)

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." (Kästner)

"Auch das schlechteste Buch hat seine gute Seite: die letzte!" (Osborne)

"Die abstrakten Worte (…), um irgendwelches Urteil an den Tag zu geben, zerfielen mir im Munde wie modrige Pilze." (v. Hofmannsthal)

"Was, wenn die Urenkel der Nihilisten längst ausgezogen wären aus dem Devotionalienladen, den wir unsere Weltanschauung nennen?" (Juli Zeh)